Explorer-ABC

Aus Explorer on Tour Database
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A

AFMU

Automatic Field Maintenance Unit, Automatische Feldwartungs-Einheit. Repariert Schäden an allen Modulen außer der Hülle und dem Kraftwerk. Um ein Modul zu reparieren, deaktiviert die AFMU das betroffene Modul, deshalb die AFMU keinesfalls im Supercruise benutzen sondern nur bei Stillstand an einem sicheren und/oder ruhigen Ort. Funktioniert mit Ladungen, für jede Reparatur wird eine Anzahl an Ladungen verbraucht. Grössere Klassen haben mehr Ladungen dabei.

AFW: Automatische Feld-Wartungseinheit. Siehe AFMU


B

Binärsystem

Ein Sternsystem, indem zwei Sonnen um das gemeinsame Baryzentrum kreisen und gemeinsam den Massenschwerpunkt bilden. Im ungünstigsten Fall fliegt ein ins System kommendes Explorer-Schiff genau zwischen die beiden Sonnen. Es gibt sogar Trinärsysteme, wo dann drei Sonnen einander umkreisen.

Blase

auch Bubble genannt. Als Blase wird der von der Menschheit kolonisierte und bewohnte Teil der Galaxis bezeichnet. Die Blase umfasst derzeit knapp 20'000 Systeme mit Stationen. Ein Explorer hält sich in der Regel außerhalb der Blase auf. Weit außerhalb.

Bubble

siehe Blase.


F

Fuel Scoop

Siehe Treibstoffsammler.

H

Heat Sink Launcher

siehe Kühlkörperwerfer

Herbig-Ae/Be-Sterne

sind sehr junge und seltene Sterne die weniger als 10 Millionen Jahre alt sind und der Spektralklasse A oder B angehören. Diese sind in Regionen der Sternen Entstehung häufiger anzutreffen.

Hyperraumsprung

Flugmodus mit Frameshift-Antrieb (FSA) , welcher nur kurz dauert und gebraucht wird, um von System zu System zu springen. Die Geschwindigkeit ist ein zig-tausendfaches der Lichtes.


K

Kühlkörperwerfer

Ein Gerät, dass in einen Werkzeug-Steckplatz (Utility Mount) montiert wird. Es dient dazu, das Kraftwerk des Schiffes für eine kurze Zeit beträchtlich zu kühlen. Für den Explorer ist das besonders wichtig, da es durchaus vorkommen kann, dass man zwischen zwei Sonnen aus dem Hyperraum springt und schön gebraten wird (siehe Binärsystem). Ein Explorer, der auf Nummer sicher geht, hat mindestens 2 Kühlkörperwerfer an Bord, wobei nur einer aktiv geschaltet ist. Ein Werfer verfügt über 4 Kühlzellen, danach ist er nutzlos. Neu ist das Kühlkörper auch im Supercruise abwerfbar sind, was das Gerät eigentlich erst jetzt richtig nützlich macht.

L

Leichtbauweise

Die bevorzugte Bauweise der Explorer. Setzt sich hauptsächlich aus Komponenten des D-Ratings (das sind die leichtesten Modulteile) zusammen (ausgenommen Interne Module und Werkzeugsteckplätze). Ein Explorer braucht keine A-Steuerdüsen, kein A-Energieverteiler und keine Militärkompositpanzerung. Was uns interessiert ist Reichweite und deshalb ist das einzige A-Modul natürlich der größt mögliche A-Frameshift-Antrieb. Bei der Schiffskonfigurator-Seite Coriolis.io gibt es neuerdings bei der Grundausstattung rechts oben eine Auswahl von vorgefertigten Ausstattungen für verschiedene Bereiche.


O

OBAFGKM

oder auch KGBFOAM. Nein, das ist kein bayrischer Ausruf, sondern eines der wichtigsten Hilfsmittel des Explorers. Diese Buchstabenreihe steht für einen Teil der Unterscheidung der Sterne in Spektralklassen. Die Spektralklasse ist, einfach formuliert, eine Unterteilung des von den Sternen abgegebenen Lichts. Mithilfe einer Spektralanalyse kann man aus diesem Licht die chemische Zusammensetzung dieser Sterne erfahren. Für den Explorer ist das vor allem deshalb interessant, da wir an bestimmten Sternen mit einem Treibstoffsammler (siehe dort) unser Schiff wieder auftanken können. Die Sterne bei denen das möglich ist, sind ausschliesslich die Typen O, B, A, F, G, K, M. Merken kann man sich das mit folgendem Satz: "Oh Be A Fine Girl Kiss Me" . Die übrigen Sternklassen (L, T, Y, Nicht-Hauptreihensterne) eignen sich nicht zum Kraftstoff tanken. Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden, wenn man mit fast leerem Tank in ein System springt. Gut zu wissen: Laut verschiedenen Gesprächen mit Explorern sind besonders die Sterntypen A, F und G aussichtsreiche Kandidaten, um Erdähnliche Welten zu beherbergen. Ich habe keine Quelle gefunden, die das wirklich bestätigt, aber meine empirische Erfahrung deckt sich diesbezüglich mit denen meiner Kollegen. Wer also Erdähnliche Welten finden will, sollte vermehrt A-F-G-Systeme anfliegen.


S

Sagittarius A (Sgr A*)

Das Zentrum der Milchstrasse, ein super massives Schwarzes Loch mit der ungefähr vier millionenfachen Masse von Sol. Früher oder später wahrscheinlich das Ziel ein jeden wahren Explorers, obwohl es mit ca. 26000 Lichtjahren von Sol entfernt wirklich ein ordentlich langer Flug ist. Einmal da, sollte man sich nicht näher als 42ls heranwagen, will man keine Schäden am Schiff riskieren.

Scoopen

(Treibstoff sammeln): An einem Stern auftanken, siehe dazu Treibstoffsammler

Sublichtflug

Flugmodus in Elite:Dangerous mit den normalen Triebwerken. Geschwindigkeiten werden in m/s (Meter pro Sekunde) gemessen. Abgesehen von Start und Landung befindet sich der Explorer nur für Fotoshootings oder Reparaturen (siehe AFMU) im Sublichtflug.

Supercruise (SC)

Flugmodus mit Frameshift-Antrieb (FSA), der für den Intrasystemflug gebraucht wird und automatisch aktiv ist, wenn man vor der Sonne aus dem Hyperraum fällt. Die Geschwindigkeit variiert hier von 30km/s bis mehrere 1000c (1c = Lichtgeschwindigkeit). Mit dem Supercruise steuert man innerhalb des Systems die verschiedenen Planeten, Stationen, Signalquellen etc. an. Um im Supercruise ein Ziel am besten anzusteuern, verzögert man die Geschwindigkeit auf 75%, sobald der Timer 7 Sekunden erreicht hat, dann gelangt man zuverlässig ans Ziel. Im Supercruise verbringt der Explorer mit Abstand am meisten Zeit, erfolgen doch auch System- und detaillierte Oberflächenscans in diesem Flugmodus. Man sollte sich dennoch merken das man im Supercruise nicht zwischen System hin und her fliegen kann bzw. wenn man es macht kriegt man nicht das System zu sehen sondern nur schwarze leere.


T

Treibstoffsammler

Eines der wichtigsten Instrumente des Explorers ist der Treibstoffsammler (Fuel Scoop). Ohne ein solches Gerät ist es nicht möglich, mehr als ein paar hundert Lichtjahre zu springen, da einem ansonsten der Treibstoff ausgeht. Der Treibstoffsammler versetzt uns in die Lage, an bestimmten Sternen (siehe dazu den Artikel unter O: OBAFGKM) Treibstoff zu sammeln. Ein Treibstoffsammler wird in einen internen Modulplatz eingebaut. Grosser Vorteil: Treibstoffsammler haben keine Masse. Das heisst, auch der größt mögliche Treibstoffsammler (Klasse 8) nimmt keinen Einfluss auf unsere Sprungreichweite , sondern nur auf den Energiebedarf. Je höher die Klasse (1-8) und je besser das Rating (E-A), desto schneller kann der Treibstoffsammler am Stern Treibstoff aufnehmen (und desto mehr Treibstoff wird pro Sekunde auf-/eingesammelt). Es lohnt sich, viel Geld in einen Treibstoffsammler zu investieren, da dies eine ungeheure Zeitersparnis bedeutet. Der grösste für ein Explorerschiff nutzbare Treibstoffsammler ist von Klasse 8 (Imperial Cutter o. Type-9) - da man als Explorer meist ohnehin im Leichtbau unterwegs ist, stellt die Energieversorgung zumeist kein wirkliches Problem dar. Der Preisunterschied zwischen B und A Komponenten ist gerade bei höheren Modulklassen enorm. So kostet ein 7B-Sammler ca. 22 Millionen Credits, während ein 7A-Sammler mit 91 Millionen zu Buche schlägt. Da wir die Masse hier nicht berücksichtigen müssen, liegt der einzige Vorteil des A-Sammlers im geringeren Zeitaufwand (hier sind es 7 Sekunden) - ob einem das im Falle des Klasse 7-Sammlers die 70 Millionen Wert ist, muss jeder selbst entscheiden - ich halte die B-Rating Scoops hier für die beste Variante, da sie von der Füllzeit und -menge annährend an die A-Ratings herankommen, aber nur einen Bruchteil von jenen kosten. Hier noch eine Liste (in Englisch) der Sammlerklassen und -ratings.


U

Unbekannte Erlaubnis

Dies sind Systeme/Regionen die Frontier per Hand gesperrt hat. Diese werden meistens zu Updates Ge- bzw. Entsperrt. Was hinter der Erlaubnis steckt weiß bis jetzt niemand, laut Frontiers Aussage werden dort Probleme behoben doch von Spieler Seite aus wird vermutet das dort Aliens, wie die Thargoiden, eingefügt werden sollen. Eine Aktuelle Liste der Entdeckten gesperrten Systeme/Regionen gibt es HIER.


W

Wolf Rayet Stern

Wolf Rayet Sterne (abgekürzt: WR-Sterne) sind äußerst seltene Sterne. Genaugenommen sind sie keine Sterne, sondern nur die freigelegten Kerne von ehemals sehr masse reichen Sternen. Wie Kohlenstoffsterne haben auch die WR-Sterne sehr große Massen (bis zu 265 Sonnenmassen). Da WR-Sterne nach wie vor große Mengen an Materie ins All schleudern, kommt es oft vor, dass um einen WR-Stern ein planetarer Nebel zu sehen ist - in der Nähe von planetaren Nebeln (und auch Dunkelnebeln) sollte man also die Augen nach WR-Sternen offen halten - diese bilden nicht selten das zentrale Gestirn solcher Nebel. Ein WR-Stern ist ein seltener und lohnender Fund für einen Explorer.